„Auf dem Weg nach Ostern“ - Etappe 3: Verantwortung

Auf dem Weg nach Ostern
 
12. März 2021 – VERANTWORTUNG
Pastor Hans-Jürgen Hoeppke

 15 Wenn es euch aber nicht gefällt, dem HERRN zu dienen, dann entscheidet euch heute, wem ihr gehören wollt: den Göttern, die eure Vorfahren jenseits des Euphrat verehrt haben, oder den Göttern der Amoriter, in deren Land ihr lebt. Ich aber und meine Familie, wir wollen dem HERRN dienen. – Josua 24,15

 
Wir reden über „Umstände, die wir nicht kontrollieren können". Niemand von uns hat Kontrolle über die Umstände, in denen er lebt.
Das erleben wir nun schon ein langes Jahr in Zeiten von Corona. Für Deutschland ist in diesen Tagen die so genannte „Dritte Welle“ bestätigt worden. Die Infektionszahlen steigen gewaltig. Gleichzeitig wurde ein vierter Impfstoff für den Europäischen Markt zugelassen. Doch wann der zuverlässig kommt, bleibt ungewiss.
In den meisten Ländern der Welt funktioniert weder die Lieferung noch die Verteilung von Impfstoff zufriedenstellend; ganz zu schweigen von der medizinischen Behandlung der Erkrankten. Skandale verdrängen die Verantwortung.
Fazit: Unsere Kontrollmöglichkeiten sind begrenzt. Wir können die Pandemie nicht kontrollieren.
Doch dürfen wir deswegen aufgeben und was bedeutet das für uns persönlich? Was sagt uns das für unsere Verantwortung, für die Art nämlich, wie wir inmitten dieser Bedingungen leben?
 
Wir alle steuern auf dem Meer des Lebens. Unterschiedliche Boote können mit demselben Wind in entgegengesetzte Richtungen segeln, je nach Können des Steuermanns.
Der Steuermann, der sein Schiff auf Felsen steuert, sagt, er könne nichts dafür, da der Wind in diese Richtung geblasen hätte.
Der Steuermann, der sein Schiff sicher in den Hafen gesteuert hat, hatte denselben Wind. Doch wusste er, wie er seine Segel verantwortlich so setzt, dass der Wind ihn in die gewünschte Richtung steuert.
Woran liegt das? An Entscheidungen.
Der eine Steuermann steuert ausschließlich selbst. Er hat sich für sich entschieden. Er schaut auf die Winde, die sein Boot hin und her werfen und hofft auf die richtige Richtung.
Der andere Steuermann hat eine andere Entscheidung getroffen. Er hört auf den Kapitän.
 
So wie Josua sich für Gott entschied und gegen die windigen Ansichten, brüchigen Lebenssäulen und blinden Götzen der anderen, ist auf unserem Lebensmeer und seinen Stürmen – gerade in Zeiten von Corona - eine Entscheidung gefragt. Deine Entscheidung. Die Entscheidung für Jesus. Es ist die Entscheidung für Verantwortlichkeit und Verlässlichkeit.
 
Mit Jesus im Boot, mit Gott als Kapitän an Bord, können wir verantwortlich durch die Stürme auf dem Meer des Lebens segeln.
Gottes Friede wird dir die Kraft geben, deinen Kurs im Durcheinander des Alltags zu halten.

Gebet:
Herr, ich wende mich zu Dir. Ich bin solange nur ein Heimatloser, bis Du mich mit der Gewissheit Deines Friedens berührst, dem herrlichen Gefühl Deiner Liebe. Hilf mir, Deinem Kurs für mein Leben zu folgen. Amen.

Zum Weiterdenken:
Welche Kraft gibt meinem Leben Frieden, Zielstrebigkeit und Kursgenauigkeit?
Werfe ich Gott aus meinem Lebensboot, wenn ich darauf bestehe, dass Gott sich meinem „gesunden Menschenverstand" unterzuordnen hat?
Wie lebe ich heute verantwortungsvoll.
 


 

Wie immer:
Falls Sie/Ihr ein Gespräch mit Pastor Hoeppke sucht, sendet einfach eine E-mail an die bekannten Kontaktdaten: pastor@ev-kirche-peru.org
 
Ich wünsche Euch/Ihnen eine gute, gesegnete und gesunde Woche,
Euer/Ihr Hans-Jürgen Hoeppke

 


 
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Ofelia Montenegro wird dann die Informationen koordinieren. Vielen Dank!
 
Ich wünsche viel Freude und Segen bei der Reihe!
Ihr/Euer Hans-Jürgen Hoeppke